Veranstaltungsbeschreibung

Ein typischer Abend im Severka. Es wird Bier getrunken und Schnaps getrunken. Alles ist in Ordnung, niemand verursacht Unruhe. Selbst der letzte Germane ist ruhig. Bis jemand beginnt, Unruhe zu stiften. Leichte Stille. Die Stille vor dem Sturm. Die Geschichte der Welt setzt sich in Bewegung. Vandam ist sich sehr wohl bewusst, dass es hier in der Siedlung keinen Samten gibt. Es ist eine Festung, in der er zu Hause ist und die er verteidigt. Nur er kann alle retten, alle über das Leben aufklären.

„Die Weltgeschichte ist nichts anderes als Übermalen, Abschleifen, Verdünnen und Streichen.“

Autor: Jaroslav Rudiš

Theateradaption: Lukáš Cenker und Eliáš Gaydečka

Regie: Eliáš Gaydečka

Dramaturgie: Lukáš Cenker

Bühnenbild und Kostüme: Emma Šťovíčková

Bewegungsarbeit: Karolina Gilová

Stimmliche Zusammenarbeit: Anna Brousková

Musik: Radek Lajfr Produktion: Štěpánka Vachová, Charlota Ciklerová

Fotografie: Anna Křepínská und Emma Šťovíčková

Besetzung: Barbora Bolíková, František Florián, Prokop Košař, Radek Lajfr, Marek Nagl

Die Inszenierung entstand mit finanzieller Unterstützung der Theaterfakultät der Akademie der musischen Künste in Prag und einer Stiftung der Jüdischen Gemeinde in Prag.

Die Inszenierung ist für Zuschauer unter 15 Jahren nicht geeignet. In der Inszenierung kommen vulgäre Ausdrücke, Gewalt, Alkohol und Tabakwaren, Blut und schnelle Lichtwechsel vor.



Die Theateradaption des gleichnamigen Romans von Jaroslav Rudiš erzählt die Geschichte von Vandam – einem Kneipenschläger aus der Prager Peripherie, dessen Weltanschauung viele extreme politische Ansichten unserer Mitbürger widerspiegelt. Die Inszenierung behandelt Themen wie den sich schleichend ausbreitenden Neonazismus, das Vertrauen in populistische Floskeln oder Gewalt gegen Frauen, Frustration über die wirtschaftliche Lage oder Alkoholismus.

Obwohl wir diesen Problemen kritisch und teilweise parodistisch gegenüberstehen, ist es nicht unsere Absicht, Zuschauer mit einer anderen Weltanschauung zu kritisieren, sondern zu versuchen, durch Figuren mit extremistischen Ansichten zumindest ein grundlegendes Verständnis für jeden zu finden. Ziel der Inszenierung ist es, auf die Probleme der Kommunikationslosigkeit und des zunehmenden Extremismus in unserem Land hinzuweisen. Wir möchten niemanden erniedrigen oder diskreditieren, sondern vielmehr durch das Theatererlebnis eine Diskussion über brennende Themen anstoßen.

Die Inszenierung Národní třída entstand im Juni 2024 als Bachelor-Inszenierung des Regie-Studenten Eliáš Gaydečka am Fachbereich Schauspieltheater der DAMU. Seitdem ist sie fest im Repertoire des Peškovka (einem Nebenraum des Švandovo divadlo in Smíchov) verankert und wurde auch mehrfach auf Festivals wie Povaleč oder WTF im Divadlo F. X. Šaldy in Liberec aufgeführt.

Veranstalter

  • R.A.M.

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